Coca Cola steigt als Hauptsponsor beim Landesverband der Feuerwehren ein

USA/Bozen – Der Getränkehersteller Coca Cola Company wird im kommenden Jahr Hauptsponsor der Feuerwehren des Landes. Das Unternehmen will im Zuge dieser und weiterer Aktionen den Umsatz seiner Getränke im gesamten Alpenraum einen erneuten Schwung verpassen.

Ein Feuerwehrlöschkraftwagen mit Sponsor, wie er ab nun zu sehen sein wird
Ein Feuerwehrlöschkraftwagen mit Sponsor, wie er ab nun zu sehen sein wird

Wirtschaftliche Interessen des Konzerns

Zuletzt klagte Coca Cola nämlich größere Umsatzeinbußen ein, dies hänge vor allem mit dem Aufkommen des in Tirol beliebten „Almdudler“-Süßgetränkes zusammen und teilweise auch mit der südtiroler, als Bier getarnten „Forst“ Hopfen-Malz-Mischung.

Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Helmut Grissú zeigte sich erfreut über die nun zur Verfügung stehenden Geldmittel. Die Spesen waren bis zu dato noch immer alle durch Landesgelder und freiwillige Spenden abgedeckt worden, doch könne man sich nicht alleine auf diese verlassen. Nun könne finanziellen Engpässen in der Zukunft ohne Schwierigkeiten entgegengetreten werden, so Grissú.

Kapitalerhöhung willkommen

Als erstes gedenke man an die Anschaffung eines Whirlpool und Dampfbades im Hauptsitz in Bozen. Somit können gestresste Nacken nach einem langen Tag im Büro entsprechend entlastet werden und die Mitarbeiter länger im Dienst bleiben. Weitere Anschaffungen, wie wasserdichte Rolex-Uhren für alle Hauptmänner und ähnliches, sind bereits in Planung.

Im Gegenzug erhät Coca Cola Company die Werbefläche auf allen Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Berufsfeuerwehr Bozen, wie oben im Bild gezeigt. Damit werde erreicht, dass Unfall- oder Hausbrandopfer sehen, dass Coca Cola sogar in brenzligen Lebenssituationen den Durst lösche.

Wegen des vollen Erfolges in Südtirol reisten die Marketingagenten des Unternehmens bereits nach Innsbruck und werden vermutlich auch in Bregenz, Klagenfurt und eventuell in der Schweiz einkehren.

 

Foto: wikicommons - verändert

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