Weltkulturerbe für Tiroler K

Innsbruck/Paris – Seit gestern ist es offiziell. Der Tiroler Kulturverein in Zusammenarbeit mit der Landesregierung hat ein Ansuchen bei der UNESCO für ein Weltkulturerbe des Tiroler K gestellt. In einer Pressekonferenz im Landhaus in der Maria-Theresien-Straße wurde dies bekannt gegeben. Somit könne ein traditionelles Gut, das schon vor Generationen gelebt wurde, ordnungsgemäß geschützt und unterstützt werden.

Zwei Individuen der schützenswerten Population
Zwei Individuen der schützenswerten Population

Über das Schützenswerte der Tiroler

Das „Tiroler K“ wurde in den anderen Bundesländern vor allem durch den Witz „BananeKKK“ bekannt und führt auf eine genetische Verformung des oberen Kehlkopfes zurück. „Dadurch lassen sich Tiroler sehr einfach von zum Beispiel Wienern unterscheiden“, erklärt die Vorsitzende des Tiroler Kulturvereines Barbara Korkatsch.

Der weitere Prozess

Die Bearbeitung des Antrages werde wohl noch mehrere Monate dauern. Die Tiroler Täler, wo das K nicht so ausgeprägt ist, werden aber hoffentlich miteingeschlossen, hofft Korkatsch. Sollte die Kommission damit aber nicht einverstanden sein, werde man eine Gruppe Linguistiker zur Eingrenzung des Gebietes losschicken.

Inzwischen denkt man bereits an, für Immigranten angepasste Integrationskurse zur Erlernung des Tiroler K nach. Der Integration neuer Tiroler würden so keine Hürden mehr im Wege stehen.

 

Foto: markus53/ pixabay.com

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