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Südtirol im Zeichen der Gesundheit

Heuer zum ersten Mal setzte Südtirol am 11. Februar, dem Tag der Kranken, ein Zeichen. In Kooperation mit dem Pharmaunternehmen Bayer unterstrichen die südtiroler Gesundheitssprengel die Wichtigkeit die Gesundheit wertzuschätzen.

Aus diesem Anlass ließ man in der Universitätsklinik Innsbruck einen multiresistenten Virus kreieren. Das Verfahren war ist wie üblich wie ein regulärer Wettbewerb aufgebaut und soll die Medizinstudenten auf das spätere Arbeitsleben vorbereiten. Der Virus versprach wasser- und luftlöslich zu sein. Unter Aufsicht der Professoren wurde der Gewinner gekürt. Regolo Lorenzo, ein Apothekerstudent im fünften Semester konnte die Jury mit seinem Adenovirus überzeugen, der dann an das Land Südtirol verkauft wurde. Unterstützt wurde die Region beim Ankauf von dem Pharmakonzern Bayer, der Südtirol schon vorher bei solchen Ankäufen unterstützt hat. Bayer hat somit auch das Anrecht auf Entwicklung und Vertrieb eines Impfstoffes und Medikation gegen die Adenovirus-Infektion.

Das Krankheitsbild ähnelt dem der gemeinen Influenzagrippe, vor allem der Respirationstrakt ist betroffen. Übertragen wird die Krankheit von Mensch zu Mensch über die Hände und Schleimhäute und über verunreinigte Gegenstände. Die Krankheitszeichen sind ansteckende Augenbindehaut- und Augenhornhautentzündung (Keratokonjunktivitis epidemica). Die Erkrankung bricht wie erwünscht 5 bis 12 Tage nach der Ansteckung aus. Gefährdet sind wie vorgesehen alle Altersgruppen. Die Krankheit wird nicht über Tiere und Parasiten übertragen.

Der Infektionsherd war eine Kommune Obdachloser bestehend aus 3 Männern und 2 Frauen. Die in Bozen ansässigen Obdachlosen wurden im Gegensatz zu der Infektion mit einer kleinen Geldsumme für ihren Dienst an der Wissenschaft entschädigt. Ein Team von Wissenschaftlern und Ärzten wird den Verlauf und die Verbreitung der Grippe im Auge behalten.

Bayer hat sich noch nicht zu einem potentiellen Impfstoff geäußert. Dr. Florian Zerzer, der Direktor des Sanitätsbetriebes stet aber in regem Kontakt mit Bayer. Sobald eine geeignete Medikation gegen den Virus aus der Entwicklung entlassen wird, werden die Gesundheitssprengel informiert und ein kostenpflichtiges Rezept kann bei den Hausärzten abgeholt werden.

Südtirol will so auf die eigene Gesundheit aufmerksam machen, die Hygiene und die Wertschätzung des Wohlbefindens. Zugleich konnte so die Haushaltskasse aufgebessert und die Wissenschaft unterstützt werden.

Der Sanitätsbezirk Südtirol wird den Verlauf der Verbreitung der Krankheit untersuchen und die Ergebnisse der Forschung am Virus auf zukünftige Projekt übertragen.

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