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Schon wieder Köllensperger: Ex-M5S-Star nutzt Landtagskugelschreiber für Wahlkampf

Bozen – Als wären die undurchsichtige Parteifinanzierung und die Benutzung der Landtagsbüros nicht schon genug gewesen. Paul Köllensperger, ehemaliger Landesfürst des M5S und nun Privatpolitiker kommt kurz vor den Landtagswahlen nochmals ins Kreuzfeuer der Kritik.

Paul Köllensperger posiert
Paul Köllensperger posiert hier für „Mister Landtag 2018“, den er gegen A. Schuler verliert

Ein von einer Partei, die namentlich nicht genannt werden möchte, einberufener Privatdetektiv M. Mouse wurde angesetzt Köllensperger die letzten Wochen zu beobachten. Seine Entdeckungen sind mehr als eine lahme Schlagzeile (von denen es heutzutage ja kaum noch welche gibt) wert. Mouse ertappte den Chef  der „Team Köllensperger“-Bande nämlich dabei, wie er mit einem Kugelschreiber aus dem Landtag – einer, der also von Steuergeldern bezahlt werden muss – während einer Wahlwerbungsveranstaltung Autogramme gab. „Dem ist nicht mehr hinzuzufügen“, schimpft Staatsanwalt T. Arfusser.

„Bei Missbrauch von Steuergeldern kennt unser Land und unser Staat kein Pardon!“, erklärt sich T. Arfusser später auf einer Pressekonferenz. Herr Köllensperger selbst konnte zurzeit noch nicht ausfindig gemacht werden. Es wird vermutet, dass er mit dem „Team Köllensperger“-Fluchtauto in ein verwegenes Seitental Südtirols geflüchtet sei.

Foto: Xpaul70 CC 4.0

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