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So soll das Durnwaldergold aussehen - eine etwas ungewöhnliche Methode Gold aufzubewahren

Schatzjäger aufgepasst: Durnwaldergold im Felsenkeller vermutet

Bozen/Unterland – Der Sitz und Palast des ehemaligen Landeshauptmannes im Unterland war der Öffentlichkeit schon aus früheren Erzählungen und Sagen bekannt. Doch seit wenigen Wochen kursiert das Gerücht, dass im sagenumwobenen Felsenkeller Gold gebunktert wurde. Und die ersten Schatzsucher sind bereits vor Ort.

So soll das Durnwaldergold aussehen - eine etwas ungewöhnliche Methode Gold aufzubewahren
So soll das Durnwaldergold aussehen – eine etwas ungewöhnliche Methode Gold aufzubewahren

Die Nachricht über das sogenannte Durnwaldergold sickerte die letzten Wochen durch. Mauro Trovatore, ein passionierter Schatz- und Schwammljäger, ließ dem „Gipfelboten“ die Informationen über den Schatz zukommen, will aber die guten Plätze für Pilze nicht verraten. Laut Trovatore wird eine große, uneinschätzbare Menge des glänzenden Edels in den geheimen Seitengängen des Felsenkellers vermutet. Das Gold soll aus der Ära Durnwalder stammen und für diverse Großprojekte angeschaffen worden sein, welche schlussendlich aber nie ausgeführt wurden.

Durnwalder hatte damals in seiner Regierungsperiode sich einen pompösen Felsenkeller nahe der Laimburg meiseln lassen um ungestört „wahre Politik“ zu betreiben. Der Standort, so wird gemunkelt, wurde bewusst neben der Landwirschaftsschule gewählt, da keiner Verdacht schöpfen werde, solange „alles gut wächst und es genug Dünger gibt“. Trotz alle dem fiel jedoch einigen aufmerksamen Schülern ein dunkler Mercedes auf, der von Zeit zu Zeit den Keller frequentierte. Was damals als Fantasie junger Schüler abgetan wurde, wird nun zur einzigen zuverlässigen Informationsquelle.

Seit letztem Monat hat sich die Anzahl der Schatzsuchenden bereits verdoppelt. Neben M. Trovatore geht jetzt nämlich auch seine Frau mit zum Suchen. Die Anrainer hoffen, dass sich hier nicht dasselbe Spektakel abspielen wird, wie in Franzensfeste vor 60 Jahren mit dem vermuteten Hitlergold.

 

Foto: Szaaman

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