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Der Dalai Lama beim Ausführen seines gefürchteten Kung-Fu-Schlages

Kompatscher und Dalai Lama: Wir tauschen für ein Jahr

Tibet/Südtirol – Welch inspirierende Reise! Der Südtiroler Landeshauptmann kam ganz entzückt von seiner Projektreise zurück. Und lässt schon sobald er aus dem Flieger steigt lauthals verkünden: Kompatscher und Dalai Lama tauschen ihre Jobs für ein Jahr!

Der Dalai Lama beim Ausführen seines gefürchteten Kung-Fu-Schlages
Der Dalai Lama beim Ausführen seines gefürchteten Kung-Fu-Schlages

Wie kam es dazu?

Wie schon der vorhergehende Landeshauptmann musste auch Arno Kompatscher aus Berufspflicht das heimliche Oberhaupt der Tibeter, den Dalai Lama, besuchen. Dabei hätte er sich aber nicht gedacht, dass jener so ein gemütlicher Kumpane ist. „Zu Anbeginn der Reise, als man mir sagte, ich werde den Dalai Lama treffen, dachte ich an eine Tierfütterung in einem Zoo!“, verrät uns Kompatscher. Dann lernte er den „alten Tattergreis“, wie er ihn nun liebevoll nennt, kennen und verstand sich prächtig mit ihm. Nach einem Nachmittag, wo einige Krüge tibetischen Tees geleert wurden, schlug man sich gegenseitig den beruflichen Austausch vor.

Arno suche nämlich etwas Ruhe in seiner Karriere, während der Dalai Lama, nach eigenen Angaben, „etwas mehr Schwung und Energie verkraften kann“. Er habe sich schon lange nicht mehr mit jemandem ordentlich gezankt. Das einzige Problem, das jetzt noch im Wege steht, ist Arno Kompatschers Haarpracht. Die muss für das Austauschjahr nämlich weg.

Foto: Minette CC 2.0

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