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Die Dolomiten im Januar 2030 - Man beachte, dass der Mann im Bild ein Schauspieler ist

„Kinder mit Kohle füttern“: Konservative antworten auf „Schulstreiks für das Klima“

Berlin/Rom/Paris/Kopenhagen – Seit mehreren Wochen streiken junge Schulkinder für das Klima in vielen europäischen Hauptstädten. Ausgerufen wurde diese Protestwelle von der kleinen Schwedin P. Langstrumpf, die sich nicht auf höhere Energiekosten einlassen will, sobald sie erwachsen ist. „Durch zwei Praktikantenjobs und einer Webcamshow, wie sie unsere Generation anstrebt, lasse sich eine dauerhaft eingeschaltene Klimaanlage nicht bezahlen.“, schnautzte sie vor den Medien. Doch Konservative aller Länder und Himmelsrichtungen versuchen sie und alle anderen protestierenden Kinder nun mundtot zu machen.

Die Dolomiten im Januar 2030 - Man beachte, dass der Mann im Bild ein Schauspieler ist
Die Dolomiten im Januar 2030 – Man beachte, dass der Mann im Bild ein Schauspieler ist

Klimawandelleugner und Opus Dei waren von Anbeginn der Proteste erbost über die Dreistigkeit der Minderjährigen. „Können gerade mal im Sitzen pinkeln und wollen uns Ewiggestrigen das Klima erklären?“

Mit einer Gegendemonstration versuchten die Konservativen sich Gehör zu verschaffen. Doch Kinder vom Schuleschwänzen abzubringen (egal ob für das Klima oder wegen einer Matheklausur), ist ungefähr gleich einfach, wie Heidi Klums Nachwuchsmodels zugeben zu lassen, dass sie heimlich eine Schokopraline genascht haben. Das wusste bereits Willhelm Busch (und schrieb daher auch frustriert Bücher über die Kinder seiner Zeit).

Nun brachte die Vereinigung „Patriotische Europäer gegen die immense dümmliche Aklimatisierung“ eine Infobroschüre heraus. In dieser fordern sie Eltern dazu auf, ihre Kinder mit Plastikforelle und Kohle zu füttern und ihnen kratziges Holzspielzeug, statt dem angenehmen Plastikfummel, zu schenken. „Denn Kinder müssen ihre Grenzen alsbald als möglich lernen. Und der schlimmste, den sie begehen können, ist einem Erwachsenen zu widersprechen.“ Das wusste bereits Willhelm Busch.

Foto: Depositphoto

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