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Ein arabischer Mann mit Kopfturban (da Frauen in Saudi-Arabien noch immer nicht auf Fotos dürfen)

Frauenfreuden: Saudi Arabien erkennt das weibliche Geschlecht an


Riad – Die Weltgemeinschaft feiert! Denn der als konservativ geltende Ölstaat Saudi Arabien wird immer liberaler und weist schon Anzeichen von Menschlichkeit auf. Kronprinz Saif Al Salami kündigte an ab dem Jahr 2030 das weibliche Geschlecht als ein legitimes Geschlecht anzuerkennen.

Ein arabischer Mann mit Kopfturban (da Frauen in Saudi-Arabien noch immer nicht auf Fotos dürfen)
Ein arabischer Mann mit Kopfturban schaut skeptisch in Richtung Zukunft (Frauen dürfen in Saudi-Arabien noch immer nicht ohne Ehemann auf Fotos)

Die gute Nachricht aus dem saudischen Königshaus verbreitete sich wie Lauffeuer auf einer Ölspur im benachbarten Irak. Der Rat der Vereinten Nationen lobt diese menschenfreundliche Öffnung des Ölstaates und mehrere europäische Staaten haben bereits angekündigt, wieder vermehrt Öl aus Saudi-Arabien zu kaufen. „Wenn Länder einigermaßen menschenfreundliche Reformen durchführen und dabei aber unsere sozialen Rollenbilder nicht umzustoßen drohen, müssen wir Staaten der sogenannten ersten Welt Anreize schaffen, dass diese Länder solche Veränderungen auch weiterführen“, meint Jean-Claude Junker in einem von der österreichischen RAI durchgeführten Interview. Im Hintergrund tosender Applaus.

Auch Feministinnen weltweit begrüßen die Wende Saudi-Arabiens in Sachen Genderpolitik. Einige Verbände rechnen sogar, dass sich in optimistischen Fällen ab dem Jahr 2250 erste feministische Gruppierungen sich im Land niederlassen können.

US-Präsident Donald Trump hingegen versprach dem saudischen Königshaus weitere unregistrierte Waffenlieferungen. Kritiker Trumps glauben jedoch, dass Trump diese Reformen nur deshalb unterstützt, damit viele „Pussy-hats“ aus seinem Land nach Saudi-Arabien auswandern. Er könne sie leider nicht alle „grabben“ und das überfordere ihn.

Saudi Arabiens Machthaber Saif Al Salami machte erst letztes Jahr Schlagzeilen, als er Supermärkten erlaubte, Hunde- und Frauenfutter in unterschiedlichen Verpackungen und in getrennten Regalen anzubieten.

Foto:  Jonny Kennaugh

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