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Rad-WM in Innsbruck: Hier lächelt Antonio Branderas noch fröhlich, während er die Passstraße ins Ötztal hinaufradelt, vorbei an den typischen tropischen Pflanzen der Region

Trauriges Ereignis der Fahrrad-WM in Innsbruck: Rennfahrer verschollen!

Innsbruck– Ein trauriger Vorfall überschattet die Fahrrad-WM in Innsbruck. Der aus dem bayrischen Salzburg stammende Amateur-Rennfahrer Antonio Branderas kam beim gestrigen Radrennen vom rechten Weg ab und fuhr auf einer falschen Strecke weiter. Seitdem gilt der junge Radhengst als vermisst.

Rad-WM in Innsbruck: Hier lächelt Antonio Branderas noch fröhlich, während er die Passstraße ins Ötztal hinaufradelt, vorbei an den typischen tropischen Pflanzen der Region
Rad-WM in Innsbruck: Hier lächelt Antonio Branderas noch fröhlich, während er die Passstraße ins Ötztal hinaufradelt, vorbei an den typischen tropischen Pflanzen der Region

Der Start des Rennens ging ganz geschmeidig los. Wie in dieser Sportart üblich, fuhren alle Teilnehmer, wie eine tollwütige Büffelherde los und versuchten sich gegenseitig von der Innbrücke zu werfen. Dann ging die Strecke weiter über Telfs und Sautens ins Ötztal, welches nach dem berühmten Sänger DJ-Ötzi benannt ist. Ziel war es, die Timmelsjochstraße am Ende des Tales bis zum Ende hinaufzufahren und sich dort ein Taxi zurück nach Innsbruck zu nehmen.

Antonio Branderas, motiviert bis aufs letzte, soll nach Augenzeugenberichten jedoch einfach über den Pass und ins Passeiertal weitergefahren sein. Im Eifer des Gefechts hat er wohl die mit Kreide aufgemalte Ziellinie nicht gesehen. Seit seinem Eintreten ins Passeiertal ist vom Lokalmatador keine Spur mehr zu finden. Einige Experten vermuten ihn auf der Pfandleralm, da sich dort schon andere wichtige Persönlichkeiten versteckt haben sollen, unter anderem Dieter Bohlen, Jim Morrison von „The Doors“ und Barack Obama.

Die Fahrrad-WM in Innsbruck ist seit letztem Sonntag in Gange ist und endet nun wohl erst, sobald der verschollene Radfahrer wieder aufgetaucht ist. Die Gastbetriebe in und um Innsbruck sind sehr bestürzt, da sie nun vermutlich die ganzen Profirennradfahrer länger als erwartet beherbergen müssen. Auf mehr Arbeit waren sie nämlich nicht vorbereitet.

Der „Gipfelbote“ wird seine Leser zum Ausgang dieses tragischen Vorfalles natürlich auf dem Laufenden halten.

Foto: Marco Verch CC BY 2.0

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