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Einer der vielen Burn-out-gefährdeten Schüler

Nach ersten zwei Schulwochen: Schüler melden Burn-out-Gefahr!

Südtirol/Trentino – Die Schule hat vor gerade mal zwei Wochen begonnen, da warnen aufmerksame Schülerinnen und Schüler bereits vor einem androhenden Burn-out ihrerseits. Gerade nach den langen Ferien sei die Rückkehr in die Schule zu rapide und es bedürfe weiterer Ferien um das plötzlich angefallene Arbeitspensum zu glätten.

Einer der vielen Burn-out-gefährdeten Schüler
Einer der vielen Burn-out-gefährdeten Schüler

Vorfreude auf den Schulbeginn

Es ist landesweit bekannt, dass sich junge Menschen während der Sommerferien sehnsüchtig auf den Schulbeginn freuen. Viele Schüler legen in diesen schulfreien Monaten sogar eine selbstlose Abstinenz von jeglichen schulrelevanten Dingen, wie Hausaufgaben oder gar einfachem Kopfrechnen, ein um den Schulstart umso besser genießen zu können.

Arbeitslast für Schüler gestiegen

Doch dieses Jahr, es mag verwundern, beklagten sich auffällig viele Schülerinnen und Schüler über den Schulbeginn, der ihnen so plötzlich vorkam. Ebenso die abrupte Arbeitslast, die ihnen in Form von Hausaufgaben, Mitlernen oder gar „Aufpassen“ auferlegt wurde, macht der Schülerschaft heuer zu schaffen. Nach den Ferien sei dieser Start viel zu rasant, es müsse eine schrittweise Anpassung erfolgen. Ansonsten drohe ein Burn-out.

Burn-out-Gefahr an Schulen

Nachdem sich einige Junge auf Wikipedia schlau gemacht haben, was ein Burn-out überhaupt bedeutet und welche Anzeichen es dafür gibt, ist die Zahl der Burn-out-Anfälligen in den Schulen Südtirols und Trients rasant angestiegen. Dank der Vernetzung in den sozialen Netzwerken melden inzwischen sogar Nordtirol und die Schweiz ähnliche Vorfälle. Es wird ein Zusammenhang mit der vor einem halben Jahr verabschiedeten revolutionären Maturareform vermutet.

 

Zu guter Letzt muss noch angemerkt werden, dass es sich beim Burn-out um eine Neuweltkrankheit handelt und nicht um das „Ausbrennen“ der Schulen, wie es sich einige Schüler erhofft hatten, nachdem sie das Wort übersetzt haben.

Fotograf: prspics

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